Ausgangspunkt
Die SEIK Automobil Recycling GmbH mit Stammsitz in Herten ist mit rund 80 Mitarbeitern einer der größten Autoverwertungsbetriebe in Deutschland. Neben weiteren Demontagebetrieben in Bochum, Erfurt und Leipzig wird der stationäre Handel auch über lokale Verkaufshäuser in Münster, Eberswalde , Halle und Chemnitz abgewickelt.
Das Projekt
Bereits Mitte der 90er Jahre hat man bei der Fa. Seik erkannt, dass ein professioneller Gebrauchtteilevertrieb neben dem Einsatz einer Demontagesoftware auch den Zugang zum Onlinemarkt erfordert.
Da es zu diesem Zeitpunkt aber keine Standardsoftware gab, die den Anforderungen eines Großbetriebes mit Filialsystem abdeckte, entschied man sich für eine Eigenentwicklung, die sukzessive an die wachsenden Anforderungen des Marktes angepasst wurde.
Immer mehr traten in den letzten Jahren aber auch die Vor- und Nachteile dieser "Insellösung" zu Tage. Eine hohe Anpassung an die individuellen Anforderungen der lokalen Arbeitsprozesse standen die mangelnde Kompatibilität zu den Teileplattformen und eine hohe Abhängigkeit vom externen Entwicklerteam gegenüber.
Deshalb entschied man sich Anfang des Jahres für einen Wechsel zur Standard-Software up2date RecyclerEdition.
Nach der Umsetzung individueller Anpassungen und einer Schulung der Mitarbeiter vor Ort erfolgte dann Anfang Oktober der Wechsel.
Alle Standorte arbeiten auf einem zentralen Server, der im KUMAtronik-Rechenzentrum betreut wird.
Durch den Anschluss an motoso.de und AutoScout24.de gewinnt auch der zentrale Webshop www.seik.de neue Bedeutung. Aus den beiden Plattformen heraus werden die Interessenten direkt an den Online-Shop übergeben. Dort findet auf Basis des aktuellen Teilebestandes anschließend die Verkaufsabwicklung statt.
In einem weiteren Schritt werden die bislang nach Standorten getrennt betriebenen eBay-Shops zusammengefasst und über Schnittstellen an die up2date RecyclerEdition angebunden.
Damit entfällt auch hier die bisher manuelle Angebotserstellung, sodass eine deutlich höhere Anzahl von Artikeln über eBay vermarktet werden kann.
Durch die Integration des Unternehmens in den up2date-Verwerterverbund können einerseits Verfügbarkeitslücken im eigenen Bestand durch Zukauf geschlossen werden. Andererseits wird aber mit dem Vertrieb an Verwerterkollegen ein zusätzlicher Vertriebskanal erschlossen.
"Wir erwarten uns durch den Einsatz der up2date RecyclerEdition mittelfristig eine Optimierung unserer Prozesse und eine wesentliche Steigerung unserer Umsätze durch die integrierte Bedienung des Onlinemarktes", so Geschäftsführer Stefan Strehlau.
